AUSGEZEICHNET MIT DEM CIRCULARITY CHAMPIONS AWARD 2025

26.01.2026

Handelsblatt nennt Lorenz als Vorreiter der Kreislaufwirtschaft

Das Handelsblatt würdigt Lorenz als innovativen Wasserzählerhersteller mit Vorreiterrolle in der Kreislaufwirtschaft. Unsere Lösungen zeigen, dass Effizienz und Nachhaltigkeit perfekt zusammenpassen.

Link zum Artikel : Industrie: Wie das Wirtschaften in Kreisläufen zum Wettbewerbsvorteil wird

Wie das Wirtschaften in Kreisläufen zum Wettbewerbsvorteil wird.
Die EU geht davon aus, dass sich bis zu 95 Prozent der kritischen Rohstoffe aus bestehenden Produkten wiederverwerten lassen. Welche Chancen bietet Recycling für Unternehmen?

Recycling? Das Thema Kreislaufwirtschaft war lange Zeit mit weniger Energieverbrauch, weniger Treibhausgasausstoß, mehr Klimaschutz verbunden. Aber darin steckt mehr, als vielen Unternehmen bewusst sein dürfte. Die „Circular Economy“ ziele längst nicht mehr nur auf Müllvermeidung und Klimaschutz ab, sagt Adriana Neligan, Nachhaltigkeitsexpertin beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln).

Sie betont vor allem das ökonomische Potenzial: „Vor dem geopolitischen Hintergrund kann es ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn ich nicht davon abhängig bin, Rohstoffe von kritischen Partnern wie China einkaufen zu müssen.“

Wer erfolgreich zirkuläre Strategien umsetzen will, sollte sich aber auch darum kümmern, seine Produktdaten digital so aufzubereiten, dass sie sich demnächst gut in die von der Europäischen Union geplanten Digitalen Produktpässe einpflegen lassen.

Schwäbische Vorreiter

Ein Beispiel für mehr Unabhängigkeit ist der schwäbische Wasserzählerhersteller Lorenz. Zähler aus Metall sind oft noch weitgehend intakt, wenn sie wie gesetzlich vorgeschrieben getauscht werden müssen. Altgeräte, die sonst auf dem Müll landen, nimmt der Hersteller daher zurück, zerlegt und bereitet sie wieder auf. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) zeigt in diesem Youtube-Video sehr anschaulich, wie das abläuft.

Materialeinsatz (und Umweltwirkung) sinken bei herkömmlichen Zählern nach Unternehmensangaben durch das Wiederaufbereiten um 30 Prozent. Bei moderneren Funkwasserzählern könnten es demnach sogar bis zu 80 Prozent sein. Und auch für die Kunden rechne es sich: Vergleicht man die reinen Stückpreise, seien die aufbereiteten Geräte günstiger als Modelle aus Kunststoff.

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